Reifendruck-Rechner
Gib Reifenbreite, dein Gewicht mit Gepäck und den Radtyp ein. Der Rechner nennt einen Richtwert für vorne und hinten in bar und psi.

Mindest- und Höchstdruck auf der Reifenflanke immer einhalten. Der Rechner liefert einen Startwert. Was dein Reifen verträgt, steht auf seiner Flanke, bei manchen Felgen zusätzlich auf der Felge. Gilt dort ein niedrigerer Höchstwert, hat er Vorrang. Trag die Werte oben ein, dann begrenzt der Rechner das Ergebnis darauf.
Tabelle: Reifendruck nach Reifenbreite
Diese Spannen nutzt der Rechner. Die Untergrenze gilt bei 70 kg Systemgewicht, die Obergrenze bei 140 kg, jeweils für das Hinterrad.
| Reifenbreite | Typisch für | bar | psi |
|---|---|---|---|
| bis 25 mm | 23 und 25 mm, Rennrad | 5,5 bis 8,0 | 80 bis 116 |
| 26 bis 30 mm | 28 mm, Rennrad und Fitnessbike | 4,5 bis 7,0 | 65 bis 102 |
| 31 bis 34 mm | 32 mm, Gravel und Cityrad | 4,0 bis 6,0 | 58 bis 87 |
| 35 bis 39 mm | 35 bis 37 mm, Trekkingrad | 3,5 bis 5,5 | 51 bis 80 |
| 40 bis 44 mm | 40 bis 42 mm, Trekking und Gravel | 3,0 bis 5,0 | 44 bis 73 |
| 45 bis 49 mm | 47 mm (1,75 Zoll), Trekking und E-Bike | 2,5 bis 4,5 | 36 bis 65 |
| 50 bis 54 mm | 50 bis 54 mm (2,0 bis 2,1 Zoll) | 2,0 bis 4,0 | 29 bis 58 |
| 55 bis 59 mm | 55 bis 57 mm (2,15 bis 2,25 Zoll), Mountainbike | 1,8 bis 3,5 | 26 bis 51 |
| 60 bis 66 mm | 60 bis 66 mm (2,35 bis 2,6 Zoll), Mountainbike | 1,5 bis 3,0 | 22 bis 44 |
Reifenbreite ablesen
Auf der Flanke stehen meist zwei Angaben. Die ETRTO-Angabe wie 37-622 nennt zuerst die Breite in Millimetern, dann den Innendurchmesser des Reifens. Die Zollangabe wie 28 × 1.40 nennt Laufrad und Breite in Zoll. Für den Rechner reicht die erste Zahl der ETRTO-Angabe.
Zum Messen brauchst du eine Standpumpe mit Manometer. Welche Pumpe zu welchem Ventil passt, steht bei den Fahrradpumpen.
Wie wir rechnen
Reifenhersteller geben je Breite eine Druckspanne an, und schwere Fahrer brauchen mehr Druck als leichte. Dahinter steckt die Idee der 15-%-Regel von Frank Berto: Ein Reifen soll unter Last um etwa 15 % seiner Höhe einfedern. Ein breiter Reifen schafft das mit weniger Druck.
Unser Modell ist bewusst einfach: Zum Systemgewicht zählen dein Gewicht mit Gepäck und ein übliches Radgewicht (City- oder Trekkingrad 16 kg, E-Bike (Trekking oder City) 25 kg, Mountainbike 14 kg, Gravelbike 10 kg, Rennrad 9 kg). Bei 70 kg Systemgewicht gilt die Untergrenze der Spanne, bei 140 kg die Obergrenze, dazwischen wird gleichmäßig gerechnet. Der Wert gilt für das Hinterrad, vorne nehmen wir 10 % weniger. 1 bar sind 14,504 psi.
Nicht berücksichtigt sind Reifenaufbau, Schlauch oder Tubeless, Felgenbreite und Untergrund. Im Gelände und auf Schotter fahren viele etwas weniger Druck, auf glattem Asphalt etwas mehr. Tubeless-Reifen fährt man meist mit etwas weniger Druck als Reifen mit Schlauch.
Weitere Rechner und Anleitungen
Rahmengrößen-Rechner
Rahmenhöhe aus der Schrittlänge.
Fahrradschlauch wechseln
Wenn die Luft trotzdem raus ist.
Fahrradpumpen
Standpumpen mit Manometer.
Häufige Fragen
Wie viel bar gehören in einen Fahrradreifen?
Das hängt vor allem von der Reifenbreite und dem Gewicht ab. Rennradreifen mit 25 bis 28 mm fahren meist mit 5 bis 8 bar, Trekkingreifen mit 37 bis 47 mm mit 3 bis 5 bar und Mountainbikereifen ab 2,2 Zoll mit 1,5 bis 3 bar. Den zulässigen Bereich deines Reifens findest du immer auf der Reifenflanke.
Wo steht der richtige Luftdruck auf dem Reifen?
Auf der Reifenflanke, meist als Spanne in bar und psi oder als Min- und Max-Wert. Unter dem Mindestdruck können Reifen und Felge beschädigt werden, über dem Höchstdruck kann der Reifen von der Felge springen. Bei Felgen mit Druckangabe gilt der niedrigere Höchstwert von Reifen und Felge.
Warum vorne weniger Druck als hinten?
Bei aufrechter oder leicht gebeugter Sitzhaltung trägt das Hinterrad den größeren Teil des Gewichts. Vorne reicht deshalb etwas weniger Druck, das verbessert Komfort und Haftung beim Lenken.
Wie oft sollte ich den Reifendruck prüfen?
Schmale Rennradreifen verlieren spürbar Luft innerhalb einer Woche, breite Reifen etwas langsamer. Prüf den Druck am besten alle ein bis zwei Wochen mit einer Standpumpe mit Manometer und vor jeder längeren Tour.
Was bedeutet die 15-%-Regel?
Der Ingenieur Frank Berto hat für die Zeitschrift Bicycling vorgeschlagen, den Druck so zu wählen, dass der Reifen unter Last um etwa 15 % seiner Höhe einfedert. Daraus folgt: Je breiter der Reifen und je leichter Fahrer und Rad, desto weniger Druck ist nötig. Unser Rechner folgt dieser Richtung, rechnet aber mit typischen Spannen je Breite.
Wie rechne ich bar in psi um?
1 bar sind etwa 14,5 psi. 4 bar entsprechen also rund 58 psi, 6 bar rund 87 psi.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.